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Den ersten eigenen PC zusammenbauen: So klappt es!

Einen eigenen PC zusammenzubauen, übt auf viele Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Es gibt auch mehrere Gründe, warum ein individuell zusammengestellter PC so begehrenswert ist. Einerseits ist der Spaß zu nennen, den die Arbeit mit den technischen Komponenten bereitet. Genauso wichtig ist es aber, den PC in der Weise zusammenzustellen, wie er benötigt wird. Es ist möglich, dem eigenen PC genau die Eigenschaften zu geben, die ein handelsüblicher PC nicht immer zu bieten hat. Dabei kommt es darauf an, für welchen Zweck der PC genutzt werden soll.

Preechar Bowonkitwanchai/shutterstock.com

Falls er beispielsweise dazu dienen soll, hochwertige Grafiken anzufertigen, benötigt er eine andere Zusammensetzung wie ein PC zur Musikproduktion. Andere wiederum wünschen sich nur einen leistungsfähigen Gaming-PC. Da stellt sich jedoch die Frage, welche Komponenten erforderlich sind und wie diese korrekt zusammengebaut werden. Antworten darauf gibt es nachfolgend.

Folgende Komponenten sind unbedingt erforderlich

Die wichtigste Komponente für jeden PC ist das Gehäuse. Am besten eignet sich ein Big Tower, weil dieser den meisten Platz bietet. Je mehr Platz im Gehäuse vorhanden ist, desto einfacher lässt sich der PC zusammenbauen. Neben dem Gehäuse ist aber auch ein Netzteil erforderlich. Dieses sollte auf jeden Fall eine ausreichend hohe Leistung aufweisen. Jede Komponente, die in einen PC eingebaut wird, benötigt eine gewisse Menge an elektrische Energie. Wie hoch der Energieverbrauch ist, steht auf jedem elektronischen Bauteil. Deshalb ist es wichtig, die Angaben zu addieren.

Daraus ergibt sich dann der maximale Verbrauch des PCs. Das Netzteil sollte jedoch etwa 10 bis 15 Prozent mehr Leistung bringen können als der errechnete Verbrauch. Dadurch steht eine Leistungsreserve zur Verfügung. Zudem wird das Netzteil nicht ständig bis an die Leistungsgrenze belastet. Zu den weiteren unverzichtbaren Komponenten gehören:

  • Festplatte
  • Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte
  • CPU

Diese Komponenten müssen auf jeden Fall einige Spezifikationen erfüllen. Welche dies sind, wird nachfolgend beschrieben.

Anforderungen an die elektronischen Komponenten

Aktuelle Festplatten weisen eine Kapazität von 1,00 TB auf. Die Festplatte sollte jedoch in mehrere Partitionen aufgeteilt werden. Für die Installation eines Betriebssystems und den wichtigsten Anwendungen reicht zumeist eine Speicherkapazität von 10 bis 20 GB völlig aus. Eine weitere Partition sollte eine vergleichbare Größe aufweisen und als Wiederherstellungslaufwerk dienen. Die Größe des Arbeitsspeichers richtet sich nach dem gewählten Betriebssystem. Handelt es sich um ein 32-Bit-System, kann der Arbeitsspeicher eine maximale Größe von 4,00 GB haben.

64-Bit-Betriebssysteme unterstützen auch Arbeitsspeicher mit 8,00 oder auch 16,00 GB. Soll der PC zur Bearbeitung von Videos genutzt werden, ist ein großer Arbeitsspeicher vorteilhaft. Am wenigsten Arbeitsspeicher benötigen Office-Anwendungen.

Bei der CPU besteht eigentlich nur die Wahl zwischen einer Ausführung von Intel oder AMD. Gravierende Unterschiede gibt es bei diesen beiden Ausführungen jedoch nicht. Deshalb kann bei der Wahl der CPU auch der jeweilige Preis entscheidend sein. Die Preise variieren ständig, sodass jeder Hersteller mal günstiger ist als die Konkurrenz. Bei der Auswahl der geeigneten Grafikkarte kommt es ebenfalls auf die geplante Nutzung des PCs an. Soll der PC nur für einfache Office-Anwendungen genutzt werden, reicht auch eine günstige Grafikkarte aus. Für einen Gaming-PC oder falls auch hochwertige Grafik- und Videobearbeitung geplant ist, sollte auch eine leistungsfähige Grafikkarte in den PC eingebaut werden.

Optionale Komponenten besorgen

Einige Komponenten sind zwar nicht unbedingt erforderlich, aber dennoch ganz nützlich. Dazu gehört auch die Soundkarte. Diese muss zwar nicht vorhanden sein, aber soll vielleicht auch hin und wieder ein Video abgespielt werden, ist der Ton dazu recht hilfreich. Eine weitere optionale Komponente ist ein DVD-Laufwerk. Es gibt immer noch einige Anwendungen, die auf einer DVD oder einer CD ausgeliefert werden. Außerdem ermöglicht ein optisches Laufwerk das Speichern von Daten auf einer CD oder einer DVD. Als weitere optionale Komponente ist die Netzwerkkarte zu nennen. Falls zu Hause ein Netzwerk eingerichtet werden soll, ist diese unentbehrlich.

Die Komponenten zusammenbauen

Sofern alle erforderlichen Komponenten zur Hand sind, kann mit dem Zusammenbau begonnen werden. Zunächst wird die CPU auf dem Mainboard montiert. Dabei ist etwas Vorsicht geboten, damit keiner der vielen Pins beschädigt wird. Dann wird auf der Oberseite der CPU etwas Kühlpaste aufgetragen und der Kühler darauf montiert. In die Slots für die Arbeitsspeicher werden die Module eingesetzt. Wird nur ein Speichermodul verwendet, muss dieses in den Slot gesteckt werden, der sich direkt neben der CPU befindet. Anschließend wird das komplette Mainboard montiert und die Festplatte eingesetzt.

Vorsicht ist immer bei der Verkabelung geboten. Die Anschlüsse dürfen auf keinen Fall vertauscht werden. Dann besteht die Gefahr, dass größere Schäden an den elektronischen Teilen entstehen. Zudem muss darauf Acht gegeben werden, dass sich die Kabelverbindungen bei der Montage weiterer Komponenten nicht versehentlich wieder lösen. Wer sich diese Arbeit nicht zutraut, kann sich auch einen Dienstleister aussuchen, wie z. B. Aletoware.com, der den PC professionell zusammenbaut.

Fazit

Einen PC selbst zusammenbauen oder ihn zusammenbauen lassen, ist auf jeden Fall vorteilhaft. Ein solcher PC ist dann perfekt auf die persönlichen Anforderungen zugeschnitten und kann optimal genutzt werden.

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