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DSL Speedtest: Wie schnell surfe ich wirklich?

Unterbrechungen beim Streamen von Filmen, lange Ladezeiten bei Videos und sich endlos hinziehende Downloads können daran liegen, dass die eigene Internetverbindung schlecht ist. Allerdings können die genannten Probleme auch mit einer veralteten Technik zusammenhängen. Hier erfährt man, wie die eigene Surfgeschwindigkeit ganz einfach ermittelbar ist.

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So findet man die eigene Surfgeschwindigkeit heraus

Mit welcher Bandbreite man im Internet surft ist maßgeblich für das reibungslose Streamen von Videos verantwortlich. Zwar geben Telekommunikationsunternehmen Ihren Kunden im Vertrag an, mit welcher maximalen Bandbreite gesurft werden kann, diese Zusicherung wird jedoch längst nicht immer eingehalten. Aktuellen Studien zu Folge können lediglich rund 16 Prozent der Kunden in Deutschland die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit auch tatsächlich nutzen. Mit dem DSL Speedtest ist es ganz einfach möglich, die verfügbare Bandbreite zu messen. Dazu werden innerhalb kurzer Zeit verschiedene Messungen durchgeführt.

Ablauf des Speedtests

Neben dem Ping Test werden auch die tatsächliche Download-Geschwindigkeit und Upload-Geschwindigkeit gemessen. Hierzu finden ein Test-Upload und ein Test-Download statt. Für den so genannten Ping Test wird ein kleines Datenpaket vom Computer an den Server und von dort zurück an den Computer versendet. Die dazu benötigte Dauer wird als Ping oder Latenz bezeichnet. Anhand der Messergebnisse steht anschließend eine Auswertung der verfügbaren Bandbreite für den eigenen DSL-Anschluss zur Verfügung. Dieses Ergebnis sollte man mit der vertraglich zugesicherten Leistung abgleichen. Bei starken Abweichungen empfiehlt sich eine Wiederholung der Messung zu einem anderen Zeitpunkt, denn temporär hohe Serverauslastungen können das Messergebnis nachteilig beeinflussen.

Grundsätzlich ist es bei einem Speedtest wichtig, eine LAN-Verbindung zu nutzen. Das heißt, dass der Computer per Kabel mit dem Router verbunden ist. Wird der Test mit einer WLAN-Verbindung, also kabellos, durchgeführt, kann das geringe Datenvolumen auch an Störungen der Funktechnik liegen. Um das auszuschließen, sollte daher vor dem Test eine LAN-Verbindung hergestellt werden. Tritt auch dann eine deutliche Abweichung zum Nachteil des Kunden auf, kann man sich an seinem Telekommunikationsanbieter wenden. Ob dieser Möglichkeiten zur Nachbesserung sieht, hängt jedoch stark vom Einzelfall ab. Grundsätzlich kann man bei nicht zufriedenstellendem Ergebnis selbstverständlich auch einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen.

Speedtest für mobile Geräte

Mit einem Speedtest lässt sich auch die Internetverbindung von mobilen Geräten wie dem Smartphone oder Tablet messen. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass durch die Messung der Download- und Upload-Geschwindigkeit das eigene Datenvolumen genutzt werden muss. Wer nur ein sehr begrenztes Datenvolumen pro Monat durch seinen Mobilfunkvertrag zur Verfügung stehen hat, der sollte den Test möglichst zum Ende des Abrechnungszeitraums durchführen, um anschließend keine Einschränkungen in der alltäglichen Nutzung zu haben. Allerdings kann dann das Ergebnis verfälscht werden, sofern nicht mehr ausreichend Datenvolumen für den Test zur Verfügung steht. Von einer ständigen Wiederholung der Messung ist aufgrund des Datenverbrauchs abzuraten.

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