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Passwortmanager: Vertrauenswürdig oder eher riskant?

Das Handling und der Umgang mit Passwörtern ist doch für jeden nicht so einfach, seien wir doch mal ehrlich. Jede Website verlangt ein einzigartiges und komplexes Passwort, die alle in Summe vom menschlichen Gehirn nicht verarbeitet werden können.

Natasa Adzic/shutterstock.com

Sicherlich kann man sich an die Texte zu 1.000 Songs erinnern, die man seit 30 Jahren nicht mehr gehört hat, und an seine Schließfachkombinationen von der Mittelstufe, aber es ist schlichtweg zu schwer, sich 30 verschiedene Benutzernamen und Passwörter zu merken – besonders weil man sie auch nicht irgendwo aufschreiben sollte, damit sie nicht gestohlen werden. Das ist eine schwierige Angelegenheit, die man einhalten muss und die normalerweise Menschen dazu bringt, sich extrem in die eine oder andere Richtung zu lehnen.

Entweder Sie verwenden immer wieder das gleiche Passwort oder eine Variation davon, in der Hoffnung, dass niemand etwas merkt. Oder Sie begehen die Todsünde, sie aufzuschreiben und irgendwo in der Nähe aufzubewahren – in einem Dokument auf Ihrer Festplatte oder Ihrem Handy, auf einem winzigen Blatt Papier am unteren Rand Ihres Schreibtisches oder in einem Fach Ihrer Brieftasche, von dem niemand weiß. Kommen wir zu einem weiteren Problem mit Passwörtern.

Wir speichern sie in unseren Browsern, damit wir uns nicht erinnern müssen. Wenn es Zeit für die Erneuerung wird, können wir uns natürlich nicht mehr erinnern und müssen den gesamten Prozess des Zurücksetzens durchlaufen. Oder wenn unser Gerät gestohlen oder gehakt wird hat plötzlich ein Dritter Zugriff auf alle Ihre Konten.

Wie funktionieren Passwortmanager?

Es gibt derzeit zwei Arten von Passwortmanagern auf dem Markt. Die erste speichert alle Ihre Passwörter in einer Datei, die irgendwo auf Ihrem Computer oder online gespeichert ist. Mit einem Masterpasswort können Sie auf den Rest zugreifen. Sobald Sie dies getan haben, können Sie auswählen, was Sie benötigen, die entsprechenden Daten auslesen und mit wenig Aufwand auf der Website surfen. Aber wenn ein Hacker Zugriff auf dieses eine Passwort erhält, wird auch alles andere offengelegt.

Der fortschrittlichere Passwortmanager fragt Sie nicht einmal, ob Sie Passwörter für alle von Ihnen besuchten Websites erstellen möchten. Er möchte nur, dass Sie sich auf einen komplexen Passwortmanager verlassen können und der von Ihnen gespeichert wird. Sobald Sie diese Einrichtung vorgenommen haben, ändert das Programm das Passwort für jede Website, die Sie mit Ihrem Konto verknüpft haben.

Von da an, wann immer Sie sich bei einer dieser Seiten anmelden möchten, geben Sie das Master-Passwort ein, das wiederum ein sehr langes und komplexes Passwort verschlüsselt, das für jede andere Seite eingegeben wurde. Solange Sie das Master-Passwort sicher aufbewahren, sind auch alle anderen Anmeldungen geschützt. Passwortmanager, wie z.B. Dashlane, haben eine zusätzliche Funktion, mit der sie die relative Stärke all Ihrer aktuellen Passwörter überprüfen und sofort diejenigen ändern können, die unsicher scheinen.

Zusätzliche Passwortsicherheit

Jedes Mal, wenn Sie ein Passwort in eine Website eingeben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie sich auf einer sicheren Website befinden (symbolisiert durch HTTPS in der Adressleiste). Geben Sie außerdem bei der WLAN-Nutzung niemals ein Passwort ein, es sei denn, Sie haben ein Virtual Private Network (VPN) aktiviert. Denken Sie außerdem daran, dass die Weitergabe eines Passworts an Dritte ein großes Risiko darstellt, weshalb Sie dies niemals mit Personen außerhalb Ihrer eigenen unmittelbaren Familie tun sollten.

Ein Kommentar

  1. Ich finde man kann immer noch alles aufschreiben. Zugegeben…dann kann ein Einbrecher oder Bekannter den Zettel sehen oder so…aber im Netz ist es doch deutlich unserer.

    LG
    Agnes
    https://www.gute-rate.de/

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