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4K Fernseher: Einrichtungstipps und Begriffserklärungen

Während noch vor 15 Jahren das HD-Format bei Fernsehern das höchste der Gefühle war, so hat sich dies inzwischen stark geändert. Mittlerweile stellt ein HD-TV für viele das absolute Minimum an Qualität dar, wenn es um die Bildauflösung geht. Inzwischen ist die Technik auf diesem Gebiet schon ein gutes Stück weiter, sodass heutzutage schon lange Fernseher im 4K-Format salonfähig sind. Sie verfügen nicht nur über eine doppelt so hohe Bildauflösung, sondern bestechen auch häufig (je nach Modell) durch weitere technische Innovationen. Dementsprechend lohnenswert ist es, mit der richtigen Einrichtung das Maximum aus seinem 4K-Fernseher herauszuholen.

Daniel Krason/shutterstock.com

Den TV optimal aufstellen

Bei HD-TVs hat sich als optimale Entfernung zum Gerät eine Distanz etabliert, die 2,5-mal so lang ist, wie die Diagonale des Bildschirms. Bei einer Bildschirmdiagonale von 1,40 Meter beläuft sich die ideale Entfernung zum TV auf etwa 3,50 Meter. Bei UHD und 4K-Fernsehern eignet sich allerdings auch aufgrund der höheren Auflösung eine nähere Distanz. Da reicht es schon, wenn das Gerät die 1,2-fache Bildschirmdiagonale entfernt steht. Wichtiger als diese empfohlenen Distanzen ist am Ende aber immer das eigene Empfinden.

Anschluss ans Heimnetz

Die meisten 4K-Fernseher sind auch sogenannte „Smart-TVs“, die sich mit dem Internet verbinden lassen – entweder per LAN-Kabel oder per W-LAN. Mit einem Internetanschluss lässt sich das eigene Smartphone (mitsamt installierter TV-App) als Fernbedienung nutzen, und zahlreiche Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime Video usw. können direkt auf dem Fernseher genossen werden.

Verschiedene Bildmodi nutzen

Bei den meisten Fernsehern können oft schon gewisse Voreinstellungsmöglichkeiten ausgewählt werden, was den Bildmodus angeht. Mit diesen Voreinstellungen lässt sich nochmal die Bildqualität deutlich anheben – je nachdem, was gerade läuft und welche Bildmodi ausgewählt werden. Fußballspiele sehen zum Beispiel deutlich besser mit der Voreinstellung „Sport“ aus, und Filme mit der Einstellung „Kino“. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Bildmodi wie „Dynamisch“, „Lebhaft“, „Standard“, „Gaming“ und viele mehr. Gerade 4K- und UHD-Geräte verfügen über jede Menge Anpassungsmöglichkeiten für das gezeigte Bild.

Erklärungen von technischen Begriffen

Wer sich in der heutigen Zeit einen neuen TV kaufen möchte, der wird dabei häufig von Begriffen wie „HDR“, „UHD“ oder „OLED“ regelrecht überfordert – vor allem, wenn die Bedeutung hinter diesen Begriffen unklar ist.

HDR:

Dieses Kürzel steht für „High Dynamic Range„. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die auf Bildschirmen die jeweiligen Farben und entstehenden Kontraste um einiges besser zum Ausdruck bringt. Da viele Bilder häufig insgesamt zu hell oder zu dunkel sind, verfügen sie oft nicht über eine gleichmäßige Helligkeit, wodurch dann auf dem Bild am Ende kleinere Details kaum noch sichtbar sind.

UHD:

Hier handelt es sich um die Abkürzung für „Ultra High Definition“. Ein Fernseher mit diesem Kürzel bringt eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln mit sich. Der Unterschied zu 4K-Fernsehern besteht darin, dass diese Geräte horizontal über 4.096 Pixel verfügen – sodass die 4.000 (4K) Pixel überschritten werden. Obwohl die beiden Begriffe für unterschiedliche Bildauflösungen stehen, glauben viele Leute fälschlicherweise, dass 4K und UHD im Grunde das Gleiche sind.

OLED:

Diese Abkürzung steht für „Organic Light Emitting Diode“. Ein Fernseher mit dieser Technologie verfügt organische LED-Leuchten, welche die folgenden Vorteile mit sich bringen:

  • Helleres Leuchten
  • „Echteres“ Schwarz
  • Geringe Response-Zeiten
  • Geringerer Energieverbrauch

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