{"id":5343,"date":"2020-11-25T19:00:30","date_gmt":"2020-11-25T17:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/?p=5343"},"modified":"2020-11-25T19:00:45","modified_gmt":"2020-11-25T17:00:45","slug":"whatsapp-alternativen-im-jahr-2020-diese-moeglichkeiten-gibt-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/app\/whatsapp-alternativen-im-jahr-2020-diese-moeglichkeiten-gibt-es\/","title":{"rendered":"WhatsApp Alternativen im Jahr 2020: Diese M\u00f6glichkeiten gibt es"},"content":{"rendered":"<p>Der gr\u00fcne Messenger WhatsApp verzeichnet t\u00e4glich 58 Millionen Nutzer. Eine stolze Zahl, die ihn nach wie vor zu einer der beliebtesten Apps macht. Manche Nutzer sind allerdings mit der Implementierung neuer Funktionen nicht einverstanden<!--more-->, da zum Beispiel von Werbung die Rede ist. Zwar wird WhatsApp dadurch nicht von einem Tag auf den anderen seine ganzen Nutzer verlieren, einige wollen sich aber doch nach einer Alternative umsehen. Doch wie sehen diese im Jahre 2019 aus?<\/p>\n<div id=\"attachment_5344\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5344\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5344\" src=\"https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_680093449.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"668\" srcset=\"https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_680093449.jpg 1000w, https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_680093449-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tec-trends.de\/tec\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/shutterstock_680093449-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-5344\" class=\"wp-caption-text\">oatawa\/shutterstock.com<\/p><\/div>\n<h3>Signal \u2013 Sicherer Messenger<\/h3>\n<p>Viele sind sich einig, das Signal 2019 die WhatsApp-Alternative Nummer eins ist. Das hat mehrere Gr\u00fcnde, zum Beispiel ist der Messenger quelloffen, frei und verwendet eine Verschl\u00fcsselung. Au\u00dferdem geht er sparsam mit Daten um und wird von einer gemeinn\u00fctzigen Stiftung entwickelt. Diese wiederum finanziert sich durch Spenden. Der Vorteil ist, dass die App dadurch unabh\u00e4ngig und werbefrei bleibt. Erschienen ist Signal im Mai 2010, neben Android und iOS wird auch eine Desktop-Version unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3>SIMSme<\/h3>\n<p>SIMSme ist unter den ganzen Alternativen ein deutscher Dienst der Deutschen Post. Die Finanzierung und Entwicklung findet durch die DPAG (Deutsche Post AG) statt, durch den Standort ergeben sich gewisse Vorteile. Beispielsweise ist SIMSme an die deutschen Datenschutzbestimmungen gebunden und EU-DSGVO konform. Au\u00dferdem ist der Funktionsumfang sehr umfangreich, so k\u00f6nnen Gruppenchats gestartet und selbst zerst\u00f6rende Nachrichten versendet werden. Eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung sorgt f\u00fcr Sicherheit, der genaue Ablauf kann aber nicht \u00fcberpr\u00fcft werden. Das liegt daran, weil der Code nicht offen ist. Erschienen ist die f\u00fcr Android und iOS verf\u00fcgbare App 2014.<\/p>\n<h3>Telegram<\/h3>\n<p>Viele werden schon mal von Telegram geh\u00f6rt haben. Es ist ein cloud-basierter Messenger, der durch seine einfache Bedienbarkeit und Erweiterbarkeit Anklang findet. Auch kann man von mehreren Ger\u00e4ten aus auf seine Nachrichten zugreifen. Gegr\u00fcndet wurde der Dienst von Nikolai und Pawel Durow, zwei Br\u00fcder aus Russland. Sie finanzieren das Projekt auch und halten Telegram (zumindest aktuell) werbefrei. Leider gibt es momentan nur in \u201eGeheimen Chats\u201c eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung, ein gewisses Ma\u00df an Vertrauen muss also vorhanden sein.<\/p>\n<blockquote><p>Die unterst\u00fctzenden Plattformen sind vielf\u00e4ltig, so gibt es neben Apps f\u00fcr Android und iOS auch Desktop-Apps und Web-Apps. Erschienen ist der Messenger 2013.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Viber<\/h3>\n<p>Bei Viber stehen Sprach- und Videoanrufe im Fokus. Das Prinzip erinnert stark an Skype, auf den Erfolg hat es aber keinen Einfluss. Laut eigenen Angaben sollen rund 900 Millionen Menschen auf der ganzen Welt den Dienst in Anspruch nehmen. Zu den Besonderheiten z\u00e4hlen selbst zerst\u00f6rende Nachrichten, das L\u00f6schen bereits gesendeter Nachrichten und das Verbergen von Chats. Eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung ist auch hier Standard, daf\u00fcr ist Viber nicht offen. Das Licht der Welt erblickte die App im Dezember 2010, verantwortlich daf\u00fcr war ein israelischer Entwickler. 2014 ging der Dienst an Rakuten (einem chinesischen Konzern) \u00fcber. Verf\u00fcgbar ist Viber f\u00fcr Android, iOS, Windows und Mac.<\/p>\n<h3>Messages<\/h3>\n<p>Hinter Messages steckt die offizielle Nachrichten-App von Google. Sie ist f\u00fcr SMS, MMS und f\u00fcr Chats (RCS) verantwortlich. Vorg\u00e4nger von Messages war Allo, ein von Google entwickelter Messenger gegen WhatsApp. Da der Plan allerdings nicht aufgegangen ist, hat man den Dienst mit 12. M\u00e4rz 2019 eingestellt und \u00fcbertr\u00e4gt nach und nach alle Funktionen von Allo in Messages. Highlights der App sind ein Dunkelmodus, das Versenden von Audio-Nachrichten und das Senden\/Empfangen von Zahlungen via Google Play. Die App ist vor allem f\u00fcr Android-Nutzer interessant.<\/p>\n<h3>Die Auswahl ist gro\u00df!<\/h3>\n<p>Wie man sieht, gibt es zahlreiche Alternativen zu WhatsApp. An diesem Punkt scheitert ein Umstieg also nicht, allerdings m\u00fcssen die Kontakte mitziehen. Eine nicht ganz einfache Sache, die jedoch durch die Installation von vor\u00fcbergehend zwei Messengern gel\u00f6st werden kann. Neben WhatsApp wird einfach auch Telegram oder SIMSme installiert, dadurch ist man \u00fcber beide Dienste erreichbar. Wer wei\u00df, vielleicht l\u00f6st es bei Freunden und Bekannten einen Dominoeffekt aus und der gr\u00fcne Messenger verschwindet schon bald ganz vom Smartphone.<\/p>\n<p>Am Ende entscheidet nat\u00fcrlich immer der Nutzer. Ganz egal, wie viele Vor- oder Nachteile ein Messenger hat. Fakt ist aber, dass viele WhatsApp seit der \u00dcbernahme durch Facebook nicht mehr zu 100 Prozent vertrauen, vor allem in Sachen Datenschutz. Es ist deshalb nicht verkehrt, wenn man auf eine Alternative umsteigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gr\u00fcne Messenger WhatsApp verzeichnet t\u00e4glich 58 Millionen Nutzer. Eine stolze Zahl, die ihn nach wie vor zu einer der beliebtesten Apps macht. 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