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Trends aus der Gaming Industrie: Wie Virtual Reality den Markt verändert

Virtual Reality oder „VR“ ist in aller Munde. Mit speziellen Brillen können Menschen schon jetzt virtuelle Welten erkunden, als wären sie live mitten im Geschehen. Mit der Technik wächst auch der Markt: Schon jetzt werden Spiele speziell auf VR-Brillen hin optimiert. Weitere Änderungen sind bereits in naher Zukunft zu erwarten.

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Ist VR für den Gaming-Markt interessant?

Tatsächlich gibt es VR-Brillen schon deutlich länger, als es der gegenwärtige Trend vermuten lässt. Nur waren die Brillen für den Endverbraucher bislang nicht wirklich attraktiv. Ein Problem: der Preis. Die Brillen waren für den Durchschnittsverbraucher schlicht nicht erschwinglich. Heute kosten die Geräte zwischen 300 und 500 Euro und bewegen sich damit in einem Bereich, der den ein oder anderen Portemonnaie durchaus zuzumuten ist. Facebook will demnächst sogar mit einer Einsteigerbrille für 200 Euro punkten. Daher werden VR-Brillen zunehmend für die Gamingindustrie interessant. Und das betrifft nicht nur Rollenspiele. Auch für die Anbieter von Glücksspielen wird VR zunehmend interessant.

Schließlich gehört zu Poker, Roulette und Co. auch immer die Atmosphäre, die in einem Online Casino üblicherweise fehlt, weil man eben von zu Hause aus oder von unterwegs spielt. VR-Brillen erlauben das echte eintauchen in eine virtuelle Welt. Und woraus besteht Gaming denn letztendlich? Schon seit den Anfängen steckt in der Branche der Versuch, den Spieler aus der realen Welt abzuholen und in eine virtuelle zu entführen. Das Rezept ist geblieben, nur die Methode hat sich über die Jahre hinweg verändert. Mit VR-Brillen könnte die Branche ihren nächsten Höhepunkt bei der Perfektion der Virtualität erleben.

Sind VR-Brillen präzise genug fürs Gaming?

Spannend an VR-Brillen ist vor allem der Einsatz der Tracking-Technologie. Es gibt hierbei unterschiedliche Herangehensweise mit verschiedenartiger Präzision. Das Ziel ist immer das gleiche: Die realen Bewegungen, die der Träger der VR-Brille vollzieht, müssen möglichst präzise in die virtuelle Umgebung übersetzt werden. Das bedeutet, dass sie nicht nur genau den Bewegungen entsprechen sondern auch sehr schnell übersetzt werden sollten. Sie dürfen also keine Latenz aufweisen, sonst ist der Spielspaß gefährdet. Wer will schon im entscheidenden Moment, wenn er reagieren muss, wegen einer Zehntelsekunde Verzögerung in der Bewegung scheitern?

Um das zu realisieren, werden verschiedene Ansätze verfolgt. VR-Headsets funktionieren beispielsweise über Sensoren, die in das Headset eingearbeitet sind. Alle Bewegungen, die der Träger mit dem Kopf vollzieht, können hier also bereits nahtlos übersetzt und verarbeitet werden. Für alle anderen Bewegungen braucht es externe Sensoren, die meistens in der Umgebung, in der die VR-Brille verwendet wird, angebracht werden. Sie kommunizieren wiederum mit dem gesamten System und können so also auch Hand- und Fußbewegungen in die virtuelle Welt übertragen. Die Person ist damit vollständig virtuell geworden – und kann sich wie die Figur im Spiel fühlen.

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