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IT-Jobs: Warum Flexibilität nach wie vor wichtig ist

Der IT-Branche wird oft nachgesagt, dass sie die attraktivsten Jobs überhaupt bereitstellt. Und es stimmt: ITler müssen sich oft keine Sorgen um die Stellensuche machen, werden überdurchschnittlich gut bezahlt und können mit allerhand Annehmlichkeiten rechnen. Dafür zahlen sie aber meist auch einen Preis. Und dieser Preis heißt Flexibilität.

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Berufsbedingter Jobwechsel: Für IT-Fachkräfte keine Seltenheit

Fast jedes Unternehmen braucht in unserer hochtechnologisierten Welt mehrere IT-Kräfte, um überhaupt konkurrenzfähig operieren zu können. Fachkräfte für die IT können also in der Regel aus einer Vielzahl von Jobs an verschiedenen Orten wählen. Aber: Nicht selten sind wirklich interessante Jobs in dieser Branche auch projektbasiert. Das heißt, dass die Arbeitskräfte nur im Rahmen eines bestimmten Projekts angestellt sind, das irgendwann auch zu seinem Abschluss kommt. Dann heißt es: Jobwechsel, Perspektivenwechsel, Ortswechsel. Allein in den Großstädten ist es möglich, am selben Ort viele verschiedene Projekte wahrnehmen zu können.

Hier ziehen IT-Fachkräfte nur um, wenn sie einen großen Einkommenssprung machen und sich dafür entscheiden, diesen in eine attraktivere Wohnlage zu investieren. Es kommt daher nicht selten vor, dass IT-Arbeitskräfte mit Berliner Umzugsunternehmen gut vertraut sind. Dass IT-Kräfte selten an einem Ort bleiben, hat einen triftigen Grund, der in der Regel über den Wohnkomfort hinausgeht. In der IT-Branche bedeutet Stillstand gleich Rückschritt. Es ist für eine junge Arbeitskraft in dieser Branche nicht besonders clever, lang in einem Unternehmen zu verbleiben, sofern dieses keine attraktiven Weiterbildungsangebote zur Verfügung stellt.

ITler sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen, wollen neue Konzepte lernen und mit neuer Software und alternativen Programmiersprachen umgehen können. Das ist in der IT-Welt auch definitiv angebracht, schließlich handelt es sich hierbei um eine der schnelllebigsten Industrien überhaupt – wo sich mit einem Update alles ändern kann.

Flexibilität sichert die langfristig gute Verhandlungsposition

Wer den Absprung in dieser Branche verschläft, riskiert, seine gute Verhandlungsposition als IT-Fachkraft zu verschenken. Denn wer zehn Jahre nur einer einzigen Tätigkeit nachgegangen ist und sich dann entscheidet, nach einem neuen Job zu suchen, könnte womöglich mit der Frage konfrontiert werden: Und was können Sie noch? Von IT-Kräften wird verlangt, dass sie sich schnell anpassen und einlernen können, dass sie kreativ sind und über den Tellerrand hinaus denken können. Das funktioniert nur, wenn sie schon an vielen verschiedenen Projekten beteiligt waren und umfassende Problemlösungskompetenzen erworben haben. Sieht der Arbeitgeber die lange Liste von realisierten Projekten, dann weiß er, dass er eine unverzichtbare Kraft vor sich sitzen hat.

Das verschafft dem ITler die Verhandlungsposition, die vernünftige Gehälter überhaupt erst möglich macht. Wer hingegen zu lang in einem Unternehmen bleibt, fällt zurück. Das bedeutet nicht, dass man als IT-Fachkraft in naher Zukunft jemals wirklich schlecht verdienen oder Sorge haben wird, einen Job zu finden. Aber die echten Perspektiven lauern in der Flexibilität.

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