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Die eigene App gestalten und vermarkten

Ein Technologie-Trend, der in der jüngeren Vergangenheit klar heraussticht, ist die steigende Präsenz von mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet. Die handlichen Alleskönner sind das Mittel der Wahl, wenn es um Kommunikation, Unterhaltung, Browsen oder sogar Einkaufen geht. Für alle Aspekte gibt es eine entsprechende App, die mit verschiedenen Funktionen für etwas mehr Einfachheit sorgen soll. Apps gibt es mittlerweile in zahlreichen Kategorien in Hülle und Fülle und sie haben vor allem eine Aufgabe: Sie sollen das Leben der Menschen bereichern.

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Wer also eine originelle Idee für eine Anwendung hat, die in dieser Form noch auf dem Markt fehlt, hat die Möglichkeit, eine solche zu entwickeln und zu vermarkten. Zwar ist dies sicherlich kein Hexenwerk mehr, doch einige Hürden gilt es dennoch zu meistern. Sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Vermarktung gibt es wichtige Dinge zu berücksichtigen.

Marktanalyse betreiben und Zielgruppe kennen

Schon bei der Entwicklung ist es von großer Bedeutung, die Zielgruppe der Anwendung genau zu kennen. Das gilt für alle Produkte und Dienstleistungen, die erfolgreich an den Mann gebracht werden sollen. Dabei hilft eine detaillierte Markt- und Zielgruppenanalyse, durch die ein präzises Bild der potenziellen Kundschaft abgebildet werden kann. Dieses Wissen wird anschließend in den Entwicklungsprozess transferiert, um bestmöglich auf die Wünsche und Ansprüche der Kunden einzugehen und die App dementsprechend anzupassen.

Anmeldungen und Registrierungen sind für viele Anwender oft zu zeitintensiv und können daher abschreckend wirken. Das sollte man zu umgehen wissen. Ein Beispiel hierfür sind online Spielbanken, die in letzter Zeit immer mehr an Beliebtheit gewonnen haben. Neben verschiedenen Zahlungsmethoden, die Sicherheit für Anbieter und Nutzer garantieren und die zahlreiche Anbieter der Branche im Repertoire haben, befinden sich unter den beliebtesten Angeboten auch Casinos ohne Konto. Herkömmliche Alternativen, die einen entsprechenden Account benötigen, findet man natürlich auch. Welche der Optionen bevorzugt wird, kommt ganz auf die Präferenzen der Nutzer an.

Gefordert werden im digitalen Zeitalter – unabhängig des Einsatzgebiets oder der Zielgruppe – vorallem auch Transparenz und Sicherheit, speziell wenn es um Geldtransaktionen und sensible Daten geht. So müssen einige Fragen im Vorfeld geklärt werden. Werden Zahlungen getätigt, sollten etablierte Bezahlungsdienstleister wie PayPal oder Klarna zum Standard gehören, um Kunden ein gutes Gefühl zu geben.

Intuitive Funktionsweise mit klarem Nutzen und ansprechendem Design

Es ist klar, dass Apps stets mit prüfendem Blick begutachtet werden. Viele Nutzer installieren eine Anwendung nur zögerlich und so schnell wie sie installiert wurde, kann sie auch wieder vom Smartphone verschwinden. Wichtig ist, dass sie innerhalb von kürzester Zeit von ihrem Nutzen überzeugt. Es ist daher unerlässlich, dass eine App intuitiv funktioniert, ein ansprechendes und übersichtliches Design hat und die Vorteile schnell erkenntlich werden.

Hier sind einige Beispiele:

  • Bei einer App für Hotelbuchungen sollte auf den ersten Blick eine Eingabemaske für das Datum und den Ort sichtbar sein.
  • In einer App zur Bearbeitung von Bildern sollte auf Anhieb ersichtlich sein, wo das zu bearbeitende Bild hochgeladen werden kann und welche Bearbeitungsoptionen es gibt.
  • Eine App zur Strukturierung von Terminen sollte eine übersichtliche Kalenderansicht haben sowie mit einem Klick ermöglichen, direkt den ersten Termin einzutragen.

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Design-Vorlage oder gänzlich neue Entwicklung?

Wie erwähnt, spielt das Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Bei vielen Softwares, die das Programmieren einer App erleichtern, gibt es bestehende Vorlagen, die für die App genutzt werden können. Je nach Vorstellung des Entwicklers, kann es mit diesem Ansatz deutlich leichter sein, als bei null anzufangen. Falls allerdings von Beginn an eine ganz bestimmte Vorstellung besteht, können die Design-Vorgaben auch einschränken oder die Kreativität mindern.

Damit eine App erfolgreich ist, muss außerdem ein einprägsamer Name und ein ansprechendes Logo beziehungsweise Icon her. Wie wichtig das ist, zeigt sich auch an renommierten großen Unternehmen, die ihre Logos und ihr Appdesign immer wieder anpassen und erneuern. Erst kürzlich gab Versandriese Amazon seinen Smartphone- und Tablet-Apps ein umfangreiches Design-Update.

UX- und UI-Design: Im Zentrum steht der Nutzer

Aus Sicht der Entwickler sollte man sich stets in den Nutzer hineinversetzen und versuchen zu eruieren, welche Bedürfnisse gedeckt werden sollen, wenn die App heruntergeladen wird. Das sollte das Hauptaugenmerk im Entwicklungsprozess sein und eine übersichtliche Oberfläche ist dafür das A und O. Deshalb sollte entsprechend viel Wert auf das UX- und UI-Design der App gelegt werden. UX-Design steht für User Experience-Design, das ein ganzheitlich angenehmes Erlebnis für den Nutzer schafft. Damit eng verbunden ist das User Interface-Design (UI), welches sich auf die ansprechende visuelle Gestaltung der Oberfläche bezieht, mit der der Nutzer interagiert.

App intensiv durchtesten und Fehler ausmerzen

Es gilt, den Prototypen der Anwendung auf Herz und Nieren zu testen und Versuchsgruppen zu befragen, welche Änderungen oder Anpassungen sie sich wünschen. Das können Freunde und Familie sein, oder Personengruppen, die nach bestimmten Vorgaben im Netz in Foren oder auf Social Media gefunden werden. Möglichst alle Fehler und Probleme sollten dabei ans Tageslicht kommen und vor dem letztendlichen Marktstart ausgemerzt werden.

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Dann ist der Weg in den App- oder Playstore für die Anwendung geebnet. Wird dieser Schritt nicht bedachtsam ausgeführt und die App versagt bei den ersten Nutzern, sind ein schlechter Ruf und negative Bewertungen nur sehr schwer wieder wettzumachen. Die Konkurrenz in den Stores ist groß und um herauszustechen, muss das Produkt wirklich überzeugend sein. Positive Bewertungen helfen dir dabei, mehr Downloads zu generieren.

App Monetarisierung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn mit der App Geld verdienen werden will – und das ist in den meisten Fällen sicherlich die Absicht dahinter – sollte man bereits bei der Ideenfindung die verschiedenen Möglichkeiten abwägen. Die Optionen sind die Folgenden:

  • Kostenpflichtige App
  • In-App-Käufe
  • Entwicklung von zwei App-Varianten, eine kostenlose Version mit Basis-Funktionen und eine kostenpflichtige Premium-Version

Welche der Optionen dabei die sinnvollste ist, kommt immer auf die Situation, die App, die Zielgruppe und schlussendlich die eigene Absicht an. So gibt es beispielsweise bei Handyspielen etliche Apps, die zwar in derselben Kategorie angesiedelt sind, aber unterschiedliche Monetarisierungsstrategien verfolgen. In-App-Käufe sind dabei ein weitverbreitetes Modell und in einem Großteil der heutigen Games zu finden. Geht es aber um Rätsel- oder Logikspiele, kann der dritte Ansatz mit einer Premium-Version ohne Werbung und Wartezeiten die nötigen Anreize setzen.

Vermarktung der App

Das Erstellen einer begleitenden Website mit näheren Informationen zu der App, kann dabei ein guter Anfang sein. Darauf kann direkt ein entsprechender Link eingebaut werden, der die Nutzer mit einem Klick in den jeweiligen Store zum Download führt. Die sozialen Netzwerke wie Instagram oder Facebook sollten heutzutage zum Standard jedes Vermarktungskonzeptes gehören. Eine hohe Reichweite, ein vergleichsweise geringer Kostenaufwand und präzises Ansprechen der Zielgruppe sind hier die ausschlaggebenden Vorteile.

Content Marketing, SEO und das Platzieren der App auf verschiedenen Blogs oder in Magazinen können ebenfalls weitere Downloads bescheren. Ebenfalls ratsam ist es, Werbung in anderen Apps zu schalten. Vor allem bei Gaming-Apps können kurze Spots in anderen Spielen das Interesse der User wecken.

Nach dem Launch geht die Arbeit weiter

Wenn die App in den Stores verfügbar ist und bereits häufig heruntergeladen wurde, ist der erste Erfolg erzielt. Doch die Arbeit ist damit noch nicht getan. Nur mit stetigen Anpassungen, Verbesserungen und Erweiterungen bleibt die Anwendung auch längerfristig interessant und relevant. Dabei sollten regelmäßig Bewertungen überprüft werden und weitere Meinungsforschungen betrieben werden, um bei den Nutzerwünschen immer auf dem neuesten Stand zu sein. Dann steht dem Erfolg der App nichts mehr im Wege.

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