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Amazon Echo und Echo Dot – Sprachassistent Alexa fürs Wohnzimmer im Test

Dank eines Tricks kann man die Einladungssperre von Amazon für den Echo und Echo Dot umgehen und somit war es mir möglich, den Echo Dot zu bestellen und zu testen. Eine erste Übersicht zum Amazon Echo Dot findet Ihr hier.

Keine Einladung, kein Amazon Echo

Groß war die Begeisterung, als Amazon den Echo und Echo Dot für Deutschland angekündigt hat. Ebenso groß war aber auch die Ernüchterung, da beide Geräte vorerst nur per Einladung zu erwerben sind. Beim Thema Einladung muss ich immer mit Schrecken ans OnePlus One und Two denken, wo Fans ebenso hingehalten wurden. Der Schrecken scheint sich auch bei Amazon etwas zu bestätigen, aktuell erhält man folgende Mitteilung, wenn man sich für Echo oder Echo Dot interessiert.

Wir können Ihnen daher nicht garantieren, dass Sie eine Einladung zum Kauf vor dem 24. Dezember erhalten werden

Dank eines kleinen Tricks ist es dennoch für einige möglich, Echo und Echo Dot über einen Umweg zu bestellen und zu erhalten. Um Ärger aus dem Weg zu gehen, werde ich hier keine deataillierte Anleitung geben.

Da ist das Ding!

So fand vorerst der Echo Dot den Weg zu mir und ich möchte Euch natürlich meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten. Echo, bzw. Echo Dot ist zu allererst ein Lautsprecher, den Ihr über Eure Stimme steuern könnt. Dabei ist das Gerät via WLAN mit Alexa Voice Service verbunden und so könnt Ihr alle möglichen Kommandos an Alexa geben und Sie wird Euch entsprechend antworten. Dabei werden Eure Anfragen via Cloud von Amazon ausgewertet und entsprechend reagiert. Das Zauberwort lautet dabei „Alexa“, gefolgt von der entsprechenden Frage, bzw. „Befehl“.

Amazon Echo Dot | Verpackung

Dabei lauschen die sieben Mikrofone dauerhaft und warten auf das Aktivierungswort „Alexa“. Sobald dieses gesprochen wird, leuchtet der LED-Ring an der Oberseite des Gerätes und Eure gesprochenen Wünsche werden entsprechend verarbeitet. So ist es zum Beispiel möglich, Musik abzuspielen, nach dem Wetter zu fragen oder Verkehrsinformationen ansagen zu lassen.

Amazon Echo Dot | Lieferumfang

Beim Echo Dot passiert dies über einen kleinen Lautsprechen. Ihr könnt den Echo Dot aber auch via Klinke mit Euer Soundanlage verbinden. Der Sound ist für das kleine Gerät sehr gut, via Verbindung mit der heimischen Soundanlage natürlich umso besser. Die Spracherkennung vom Echo Dot ist sehr zuverlässig, auch wenn im Hintergrund Musik läuft oder der Fernseher läuft. Echo ist in der Lage die Hintergrundgeräusche auszublenden und reagiert sehr gut auf das Zauberwort „Alexa“.

Amazon Echo Dot | ausgepackt

Der Funktionsumfang von Alexa ist bereits jetzt schon sehr beachtlich und man kann eine Menge an Interaktionen durchführen wie zum Beispiel:

  • Musik, Podcasts und Hörbücher starten
  • Notizen auf einer Einkaufsliste hinzufügen
  • sprachgesteuerten Wecker stellen
  • Verkehrsinformationen auf dem Weg zur Arbeit ansagen lassen
  • aktuellen Abriss von Nachrichten vorlesen
  • Termine aus Google Kalender abfragen und eintragen
  • Produkte bei Amazon selbst bestellen

Es ist auch möglich, mit Alexa Smart-Home Produkte wie Philipps Hue zu steuern. Der Umfang ist so gewaltig, dass dazu sicher noch der ein oder andere Artikel folgen wird.

Die Grenzen von Alexa

So gut das System auch läuft, so begrenzt ist es auch aktuell (noch). Komplexe Anfragen kann Alexa nicht beantworten und teilt dies dem Benutzer auch mit. Teilweise werden Anfragen auch einfach ignoriert und nichts passiert. Klar ist, eine fehlerlose und freie Kommunikation ist aktuell mit Alexa nicht möglich und man muss auf die vorhandenen Bausteine zurückgreifen. Befehle die Alexa kennt, werden jedoch ohne Probleme von den Microfonen erkannt und entsprechend umgesetzt. Da Alexa ein offenen System hat und weiterentwickelt wird, wird es zukünftig jedoch einen immer erweiterte Interaktionsmöglichkeiten geben und immer mehr Geräte unterstützt werden.

 

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